Home



Unsere Themen

TTIP, CETA und TiSA

Festung Europa

Sozialticket

Arm und Reich

Klima und Energie

Gegen Rechts

Finanzkrise

Über uns

Historie

Chronik ab 2005

Aktionen

Kontakt

Kontakt zu uns

Mitglied werden

Links

Impressum

Termine

Die Gruppensitzungen der Regionalgruppe Niederrhein finden einmal monatlich statt.

Die Sitzungen sind öffentlich und Gäste ausdrücklich willkommen!


Samstag, 27. Januar 2018, 13 - 17 Uhr


Sozialticket-Konferenz


Ort: Seminarraum Loher Bahnhof, Rudolfstr. 125, 42285 Wuppertal

Für ein Sozialticket, das diesen Namen verdient!
Einladung zum landesweiten Ratschlag über die Zukunft des Sozialtickets in NRW. Auf dem Treffen in Wuppertal soll diskutiert werden, wie bestehende Forderungen zur Verbesserung der Mobilität vom Menschen mit geringem Einkommen gebündelt werden können und ob das Thema durch eine gemeinsame politische Aktion vorangebracht werden kann.
Wann?


Als die CDU/FDP-Landesregierung im November 2017 die Pläne zur schrittweisen Einstellung der Landeszuschüsse für das NRW-Sozialticket bekanntgab, wurden landesweit heftige Proteste nicht nur durch die Oppositionsparteien im Landtag getragen, sondern auch durch Wohlfahrtsverbände, VertreterInnen der sozialen Bewegung und andere gesellschaftliche Gruppen. Auf den Tacheles-Aufruf, eine Demonstration gegen die de facto Abschaffung des Sozialtickets durchzuführen, erhielten wir zahlreiche Rückmeldungen und Unterstützung aus ganz NRW. Auch nachdem die Landesregierung die Kürzungspläne zurückgenommen und den Fortbestand des Sozialtickets zugesichert hatte, forderten viele Aktivist_innen, das Thema dürfe jetzt keinesfalls unter den Tisch fallen. Vielmehr müsse die neue Zielsetzung sein, lange überfällige spürbare Verbesserungen beim Sozialticket NRW auf die Tagesordnung zu setzen.
Auch im Zusammenhang mit der Sozialticket-Demonstration, die am 9. Dezember 2017 in Wuppertal stattgefunden hat und zu der trotz widrigster Witterungsbedingungen 150 Menschen aus ganz NRW kamen, wurden weitergehende Forderungen zum Thema Mobilität gestellt. Einen Überblick über die Inhalte und Forderungen gibt der Demonstrationsaufruf auf unserer Seite (http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/aktuelles/d/n/2275/). Auf der Demonstration haben wir bereits auf das geplante Treffen zur Bündelung der Sozialticket-Aktivitäten in NRW hingewiesen und auch hier erhielten wir positive Rückmeldungen.
Das für Samstag, den 27.01.2018 anberaumte Treffen ist ergebnisoffen und soll zunächst einen Rahmen bieten, die Aktivitäten in Bezug auf die Gewährleistung der Mobilität von Menschen mit geringem Einkommen zu sammeln und Gemeinsamkeiten zu identifizieren. Darüber hinaus soll diskutiert werden, ob für das Thema in eine gemeinsame Agenda entwickelt werden und, wenn ja, wie diese aussehen kann. Der Beitrag von Tacheles besteht in erster Linie darin, das rege Interesse am Sozialticket aufzunehmen und in politische Energie umzuwandeln. Gleichzeitig müssen wir eingestehen, dass unser Verein nicht über die Kapazitäten verfügt, eine entsprechende landesweite Kampagne zu initiieren und maßgeblich zu schultern.
Für den Sozialticket-Ratschlag wünschen wir uns eine Fachdiskussion, die auf lokale/regionale Erfahrungen aufbauen kann. Bitte überlegt, welche und wie viele Personen eure Gruppe/Organisation beim Treffen in Wuppertal vertreten sollen, weil unsere Räumlichkeiten begrenzt sind. Interessierte sollen sich bitte unter Nennung des Namens, der Organisation und möglichst einer Telefonnummer unter info@tacheles-sozialhilfe.de anmelden. Die Nennung von Vorschlägen für die Tagesordnung ist ebenfalls willkommen.

 

Donnerstag, 1. Februar 2018, 19:30 Uhr

Dokumentarfilm

Free Lunch Society - Komm Komm Grundeinkommen

Der Film:
Was würdest Du tun, wenn für Deinen Lebensunterhalt gesorgt wäre? Das Bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je - intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. FREE LUNCH SOCIETY vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung.

Der Film nimmt uns mit auf eine große Reise, und zeigt uns, was das selbstfahrende Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat. FREE LUNCH SOCIETY, als weltweit erster Kinofilm über das Grundeinkommen, widmet sich einer der entscheidendsten Fragen unserer Zeit.

SCALA Kulturspielhaus Wesel

 

 

Montag, 5. Februar 2018, 20 Uhr

Podiumsdiskussion

Politische Verantwortung und kommunales Handeln

Am Beispiel Kohleimporte und Menschenrechte

Es diskutieren:

Dr.-Ing. Marita Hilgenstock, RWE AG, Political Affairs/Corporate Responsibility
Jörg Nierhaus, STEAG GmbH, Chief Compliance Officer
Armin Paasch, Misereor, Politik und Globale Zukunftsfragen
Vera Dwors, Amt für MÖWE Ev. Landeskirche Westfalen, Südafrika Forum NRW

Moderation: Kay Bandermann, Wirtschaftsjournalist

Zur Einführung eine szenische Lesung aus dem Stück „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt, vorgetragen von Schauspieler*innen aus dem Ensemble des Grillo-Theater Essen

Nach dem Auslaufen der heimischen Kohleförderung wird in deutschen Steinkohlekraftwerken zunehmend Importkohle verfeuert. Ein Teil der Importkohle stammt aus Kolumbien oder aus Südafrika. Der Steinkohlebergbau in Kolumbien wird mit Menschenrechtsverletzungen und gravierenden Umweltschäden in Verbindung gebracht. Die Energieversorger RWE und STEAG sind ebenfalls Importeure von Steinkohle aus Kolumbien und Südafrika. Die Stadt Essen ist Anteilseigner beider Unternehmen. Die UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte sehen Unternehmen in der Verantwortung in ihrer gesamten Lieferkette die Menschenrechte zu achten.

Wie weit reicht die Verantwortung deutscher Energieversorger hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen bei Importkohle aus Kolumbien oder Südafrika? In welcher Rolle und Verantwortung stehen die kommunalen Anteilseigner? Können Kommunen Einfluss auf die Einkaufspolitik der Energieversorger im Sinne der Umsetzung der UN-Leitlinien nehmen?

Veranstalter: Exile Kulturkoordination / Eine Welt Netz NRW

Veranstaltungsort: Café Central International # Grillo-Theater, Essen

 

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19.30 Uhr


attac - Gruppentreffen

Themen: Griechenlandkrise, Sozialticket, etc.

Ort: Pastor Wolf Str. 12, 46487 Wesel

 


 

Dienstag, 20. Februar 2018, 19:00 Uhr


Filmabend: Deportation Class

mit Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden?

Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet.

Veranstalter: ATTAC-Niederrhein und Neues Evangelisches Forum

Ort: Ev. Gemeindezentrum Begegnungsstätte, Schwanenring 5, 47441 Moers


Samstag, 5. Mai 2018, 19:30 Uhr


Theaterabend:

So heiß gegessen wie gekocht - Klimakatastrophe mit Musik


Berliner Compagnie

Schauplatz des Stückes ist die Küche eines Gasthofs, in dessen unmittelbarer Nähe ein Kohlekraftwerk entstehen soll. Während die Honoratioren der Stadt im Gastraum mit den Managern mauscheln, werden den Köchen nicht zuletzt durch den Spüler - ein „illegaler“ Migrant aus Afrika - einige Zusammenhänge bewusst. Sechs schräge Typen gegen einen übermächtigen Stromkonzern. Die Küche wird zum Widerstandsnest.

Ort: Bürgerhaus Rees, Markt 1, 46459 Rees

Veranstalter: attac-Niederrhein und Fremde werden Freunde aus Rees

 

Dienstags hin und wieder

Arbeitsgruppe "Finanzkrise"

Eines der Ziele, die Attac sich gesetzt hat, ist die ökonomische Alphabetisierung. Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens werden für den Markt geöffnet, marktwirtschaftliche Prinzipien halten Einzug in Schulen und Universitäten, Stadtwerke, Nahverkehr, etc. Mit diesen Prozessen wächst die Notwendigkeit, sich ökonomische Grundkenntnisse anzueignen.

Ort: Da wir uns in privaten Räumen treffen, kann der Ort bei uns angefragt werden.

Termine werden auf den Gruppensitzungen festgelegt! Die Arbeitsgruppe ist offen für alle Menschen, die mehr über die ökonomischen Zusammenhänge der Krise wissen möchten. Gäste sind ausdrücklich willkommen!


Letzte Bearbeitung : 19.01.2018