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Klima, Energie und Gerechtigkeit

ClimateSale
Our Climate is not for sale! - Kopenhagen 2009
lar ist: das Zeitfenster wird immer kleiner, in dem die globale Erwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann. Dies ist notwendig, um ein unkontrollierbares Klimachaos zu vermeiden. Schon heute erleben wir verheerende Dürren und Hungersnöte, Gletscherschmelze und Artensterben sowie die Zunahme von Überflutungen, Waldbränden und extremen Hitzewellen. Besonders betroffen sind in Armut lebende Menschen und dies insbesondere in Ländern des Globalen Südens. Während wir in den reichen Industrieländern die Schäden abfedern oder uns an die Folgen des Klimawandels leichter anpassen können, ist dies im Globalen Süden häufig nicht möglich. Entsprechend ist der Klimawandel dort am stärksten zu spüren. Seine Folgen bedrohen und zerstören die Lebensgrundlagen vor allem der Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben. Hunger und Armut, Ressourcenkonflikte, Fluchtursachen und globale Ungerechtigkeit werden dadurch noch verschärft.

Die Industrienationen, die fossilen Unternehmen und zunehmend auch die Schwellenländer stehen als maßgebliche CO2-Emittenten in der Verantwortung, beim Klimaschutz und der Bekämpfung von Armut voranzugehen. Dazu braucht es eine drastische Reduktion der globalen CO2-Emissionen und damit die zügige Abkehr von Kohle, Öl und Gas, aber auch finanzielle Unterstützung und den Transfer moderner Technologien, um die Energiewende weltweit voranzutreiben. Atomkraft darf keine Option zur Bekämpfung des Klimawandels sein. Dort, wo betroffene Menschen sich an die Folgen des Klimawandels anpassen müssen, oder Schäden nicht mehr aufzuhalten sind, müssen die Verursacher der Klimakrise eine faire Unterstützung gewährleisten.

Doch es geht auch darum, die strukturellen Ursachen für globale Ungleichheit aufzuzeigen und zu bekämpfen. Dazu gehören ungerechte Handelsverträge; Wirtschaftsmodelle, die Menschen- und Arbeitsrechte missachten und zu hohem Ressourcenverbrauch führen; Bergbauprojekte, die Dörfer und Trinkwasserquellen zerstören; eine Landwirtschafts- und Entwicklungspolitik, welche die großen Konzerne statt ökologische Landwirtschaft begünstigt; aber auch vermeintliche Klimaschutzmaßnahmen, die zum Teil erhebliche ökologische und soziale Schäden auf Kosten lokaler Gemeinschaften anrichten können.

Klimagerechtigkeit ist also nicht nur eine Frage der CO2-Reduktion. Die Konzentration auf CO2 als einziges Maß aller Dinge verstellt vielfach den Blick auf die Bedürfnisse der Menschen und die Vielfalt der Natur und unserer Lebensweisen. Wir brauchen eine grundlegende Transformation hin zu einer Gesellschaft, in der die Sorge für den Planeten und unsere Mitmenschen im Fokus steht.

Für uns bedeutet globale Klimagerechtigkeit:

  • Die Verursacher müssen die Folgekosten des Klimawandels tragen.
    Überall muss ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden.
    Der Norden muss einen hunderte Milliarden schweren Fonds für Anpassung,
    Technologiepartnerschaften und Klimaschutz finanzieren.
    Klimaflüchtlinge sind von den Industriestaaten aufzunehmen.

  • Ökologisch-soziales Wirtschaften vor Profite
    Wir brauchen eine Dezentralisierung und Demokratisierung der Energiewirtschaft um eine konsequente Energiewende zu ermöglichen. Die Auflösung der Energiekonzerne kann auch als Vorbild für andere Branchen dienen. Die begonnenen Diskussionen um die Konversion sozial und ökologisch schädlicher Industriebetriebe müssen in konkreten Projekten umgesetzt werden.
  • Radikaler Wechsel in der Klimapolitik
    - Ordnungspolitische Maßnahmen für einen wirksamen Klimaschutz (wie CO2- Steuern)

    - verpflichtende Einführung klimaschonender Technologien

    - Fossile Ressourcen im Boden lassen

    - 100% Erneuerbare Energie in 10 Jahren

    - weltweites Verbot neuer fossiler Kraftwerke

    - Die Milliardengewinne der Energiekonzerne für die Energiewende nutzen


Attac Niederrhein ist Mitglied beim kbn

 

 

Kohlosaurus

Sonntagsspaziergang mit Kohlosaurus
von KKW Walsum nach Voerde
18. April 2010 (Foto: Stefan Meiners)

 

 


as Klimabündnis ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 Organisationen überwiegend aus dem Raum Krefeld, Duisburg, den Kreisen Wesel und Kleve. Organisationen wie der BUND, NABU, ATTAC sowie verschiedene Bürger-initiativen und lokale grüne und linke Organisationen haben sich zusammengefunden, um gemeinsam die Bevölkerung am Niederrhein über die Folgen des Klimawandels aufzuklären, weitere klimaschädliche Projekte vor Ort zu verhindern und als starkes Bündnis auf die Umweltpolitik Einfluss zu nehmen. Das Klimabündnis Niederrhein hat sich im Jahre 2008 gegründet, um ein Gegengewicht zu den Profit- und Machtinteressen vieler Akteure aus Wirtschaft und Politik in unserer Region zu bilden. Durch öffentlichen Druck will das Bündnis dazu beitragen, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden. Dazu sollen kritische Menschen in und außerhalb bestehender Organisationen miteinander vernetzt werden, um neue Aktions- und Handlungsspielräume zu entwickeln. Mit Veranstaltungen und Aktionen will das Bündnis die verschiedenen Auswirkungen und Einflüsse des Klimawandels auf das menschliche Leben aufzeigen und Alternativen zur gegenwärtigen Politik entwickeln. Das Klimabündnis fühlt sich der Umweltbewegung in Deutschland und der ganzen Welt verbunden. Lokale


Hier unsere Links zum Thema:

Attac EKU-AG
Klima-Allianz
Die Anti Kohle Seite der Klimaallianz
Wir Klimaretter
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letzte Bearbeitung: 22.09.2017